Die Schönheit und Stille des Waldes regten den Fürsten Heinrich XXII. Reuss Aelterer Linie (1846-1902) an, inmitten der Wälder und in der Nähe seines geliebten Jagdsitzes beigesetzt zu werden. Im Jahr 1878 beauftragte er den Greizer Landbaumeister Eduard Oberländer mit dem Bau einer Kapelle im gotischen Stil mit Gruft, die 1883 fertiggestellt wurde. Seit 1902 ruhte dort der Fürst neben seiner Gemahlin Ida (1852-1891; beigesetzt bereits 1891) und seinem später verstorbenen Sohn Heinrich XXIV. (1878-1927).
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