Avidan ist bekannt für seinen puristischen Anspruch: Im Studio wie auf der Bühne setzt er auf echte Live-Takes, analoge Wärme und verzichtet auf Playbacks oder Auto-Tune. Dadurch entstehen Konzerte, die atmen, riskieren und überraschen – und bei denen die Stimme mit all ihren Facetten im Zentrum steht. Fotos: © Faid A. Savant Avidan, in Jerusalem geboren, wurde zunächst mit seiner Band Asaf Avidan & The Mojos bekannt. Der Durchbruch über die Indie-Szene hinaus kam 2012 mit dem Wankelmut-Remix von „One Day / Reckoning Song“, der europaweit die Charts stürmte. Vor seiner Musikerlaufbahn studierte er Animation an der Bezalel-Kunstakademie – ein Blick, der bis heute seine visuelle Erzählweise prägt. Soloalben wie Different Pulses, Gold Shadow, The Study on Falling und Anagnorisis zeichneten ihn als suchenden, stiloffenen Songwriter. Mit UNFURL! schlägt Avidan ein ambitioniertes Kapitel auf. Die Aufnahmen entstanden in den legendären Miraval Studios: das Album arbeitet mit einer Live-Rhythmusgruppe, opulenten Orchesterarrangements und deutlichen Kinoreferenzen. Musikalisch treffen Fäden aus Folk, Jazz und Rock auf Pulsschläge aus Hip-Hop, inspiriert von Filmkomponisten wie Bernard Herrmann und John Barry. Erste Vorboten wie „Unfurling Dream“, „Haunted“ oder „The Call of the Flow“ zeigen die Spannweite zwischen Intimität und Grandezza. Avidans Konzerte verbinden Intimität mit großer Geste. Sein neues Album UNFURL! erweitert seine Songs um orchestrale Farben, ohne ihre seelische Direktheit zu verlieren. Wer ihn bislang solo erlebt hat, bekommt am 31.07.2026 die ganze Dramaturgie, die UNFURL! verspricht.
@text