Dr. René Schlott, Historiker, Publizist
„Die Banalität des Bösen“
Wenn moralische Verantwortung abgeschoben wird
„Eichmann in Jerusalem“ ist eines der bekanntesten Werke der deutsch-jüdischen Philosophin Hanah Ahrendt (1906 –1975). In diesem Buch geht sie der Frage nach, wie der Völkermord an den europäischen Juden administrativ organisiert wurde. Sie beschreibt, wie das Böse auf bürokratische Weise zu einem vordergründig banalen Vorgang wird. Ihre Thesen haben viel Aufsehen erregt und werden bis heute weltweit diskutiert. René Schlott, habilitierter Historiker und gebürtiger Mühlhäuser, wird uns in seinem Vortrag in Leben und Werk von Hannah Arendt einführen. Die Gleichgültigkeit, mit der die Nazi-Verbrechen begangen wurden, hat Hannah Arendt mit der „Banalität des Bösen“ auf den Punkt gebracht. Dr. Rene Schlott geht auch der Frage nach, ob ihre Überlegungen noch immer relevant sind.
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