Anfang der 50er Jahre in einem privaten Lungensanatorium: Joseph Heiliger (Jörg Pose), ein junger Kommissar der Volkspolizei und überzeugter Marxist, sowie Hubertus Koschenz (Manfred Möck), ein evangelischer Vikar – teilen sich, da beide an Tuberkulose erkrankt sind, unfreiwillig ein Krankenzimmer. Beide tragen zunächst ihre kontroversen Weltanschauungen demonstrativ zur Schau. Josephs Erkrankung nimmt einen bedrohlichen Verlauf, während sich Hubertus' Zustand langsam bessert. Hubertus kann, dank seiner kirchenkontakte, bessere Medikamente aus dem Westen beziehen, lässt diese dann aber – zunächst ohne dessen Wissen – an den schwerer erkrankten Joseph abgeben. Großer Erfolg in der DDR und im Ausland Der Streifen wurde mit 1,2 Mio. Zuschauern der erfolgreichste Kinofilm des Jahres in der DDR. Auch im Ausland stieß er auf große Resonanz. Poses Erklärung hierfür: „Das hing sicher auch mit der politischen Situation zusammen. Und der Film hat sich ja eines Tricks bedient: Er wurde in die 50er-Jahre verlegt, als noch so was wie Aufbruchstimmung herrschte und eine Annäherung zwischen Staat und Kirche in die Wege geleitet werden hätte können. Produziert und veröffentlicht wurde der Film aber Ende der 80er, als es dafür zu spät war.“