La Heimatstube in Heyerode est située dans le Schulzenhaus sur l'Anger et abrite une exposition qui donne un aperçu de la vie et du travail des ancêtres des décennies passées. La Schulzenhaus est l'une des maisons à colombages bien conservées du village. L'association collecte et préserve les témoignages historiques ainsi que le dialecte Heyeröder Platt. Les Heyerode ont reçu le surnom de Heyeröder Huppenmannerchen - de Huppe, qui signifie mamelon. A Heyerode, on fabriquait des cigares, c'est pourquoi on rencontrait ici beaucoup d'hommes avec des bouts de cigares dans la bouche. Le Heimatstube peut être visité après accord avec l'administration municipale. Des visites guidées sont également possibles sur rendez-vous.
The Heimatstube in Heyerode is located in the Schulzenhaus on the Anger and houses an exhibition that gives an insight into the life and work of the ancestors of past decades. The Schulzenhaus is one of the well-preserved half-timbered houses in the village. The association collects and preserves historical evidence as well as the dialect Heyeröder Platt. The Heyerode people got the nickname Heyeröder Heppenmannerchen - from Huppe, which means teat. In Heyerode cigars were manufactured, therefore one met here many men with cigar stubs in the mouth. The Heimatstube can be visited after arrangement with the municipality administration. Guided tours are also possible by appointment.
Die Heimatstube "Schulzenhaus" ist ein schön sanierter Fachwerkbau aus der 1.Hälfte des 19.Jahrhunderts. Es war das Wohnhaus des ehemaligen Dorfschulzen. In den Räumen des Hauses werden die einst für das Obereichsfeld typischen Handwerkszweige vorgestellt. Mit der Hausweberei, der Zigarrenherstellung und der Formstecherei verdienten früher viele Heyeröder ihren Lebensunterhalt. Gegründet wurde das kleine Museum im Jahr 1992 vom Heimatverein Heyerode e.V. In akribischer Kleinarbeit und mit Unterstützung vieler Einwohner wurden viele Exponate zusammengetragen. So konnten die häuslichen Arbeitsplätze mit originalen historischen Arbeitsgeräten nachgestellt werden. Prachtstück ist ein noch funktionstüchtiger Webstuhl. Im ausgehenden 19.Jahrhundert soll es in dem damals etwa 1800 Einwohner zählenden Ort mehr als 300 solcher Webstühle gegeben haben. Außerdem zeigt die Heimatstube altertümliche Gerätschaften aus Haus, Hof und Landwirtschaft, sowie festliche Trachten aus dem 19.Jahrhundert. Der Besucher der Heimatstube erhält nicht nur einen interessanten Einblick in die frühere Arbeitswelt, sondern auch in die Lebensbedingungen des einstigen dörflichen Alltags. Öffnungszeiten nach Vereinbarung. Tel.: 036024 80220 bzw. 89632.